Mit Herz und Mut - Liebetruth!

Liebe Germeringerinnen und Germeringer,

Germering steht vor wichtigen Entscheidungen. Unsere Stadt wächst, die Herausforderungen werden komplexer – vom Verkehr über den Wohnungsmarkt bis zur Kinderbetreuung, von der Energieversorgung bis zur Gestaltung eines lebendigen Stadtzentrums. Wir Sozialdemokraten sind überzeugt: Eine gute Zukunft entsteht nicht hinter verschlossenen Türen, sondern im Austausch mit den Menschen, die hier leben.

Deshalb haben wir unser neues Wahlprogramm gemeinsam mit der Bürgerschaft, Vereinen, Initiativen und vielen engagierten Germeringerinnen und Germeringern entwickelt – offen, dialogorientiert und mit dem Anspruch, konkrete Lösungen statt bloßer Überschriften zu liefern.

Im Mittelpunkt steht unser Oberbürgermeisterkandidat Daniel Liebetruth, der klar sagt:
„Die besten Ideen entstehen nicht im Rathaus, sondern im Gespräch mit den Menschen. Deshalb beginnt gute Politik für mich mit Zuhören.“
Sein Anspruch für Germering ist in einem Satz zusammengefasst: „Mit Herz und Mut – Liebetruth!“
Herz für die Menschen in dieser Stadt. Mut für die Entscheidungen, die Germering voranbringen.

Unser Wahlprogramm zeigt, wie ein Germering entstehen kann, das sozial gerecht, ökologisch verantwortlich und gemeinsam gestaltet wird – mit starken Schulen und Kitas, bezahlbarem Wohnraum, einem funktionierenden Verkehrssystem, sicheren Wegen, einer lebendigen Innenstadt und echter Bürgerbeteiligung.

Bis Ende Januar werden wir nach Ankündigung in den sozialen Medien schrittweise die einzelnen Kapitel unseres Wahlprogramms veröffentlichen.
Wir laden Sie ein: Schauen Sie rein. Diskutieren Sie mit. Gestalten Sie Germering mit uns.

Vorwort: Unsere Vision für Germering – Gemeinsam gestalten, sozial handeln.

Vorwort: Unsere Vision für Germering – Gemeinsam gestalten, sozial handeln.

 Germering steht vor großen Herausforderungen – und vor einer Richtungsentscheidung. Unsere Stadt wächst, doch viele zentrale Aufgaben wurden zu lange aufgeschoben und müssen nun angegangen werden. Die SPD Germering stellt sich dieser Verantwortung. Mit unserem Oberbürgermeisterkandidaten Daniel Liebetruth bringen wir einen Kandidaten ins Rennen, der Germering von Grund auf kennt – als engagierter Bürger, Gymnasiallehrer, AWO-Vorsitzender und Sozialdemokrat mit klarer Haltung, auf den man sich verlassen kann. Er steht für einen neuen Politikstil: ehrlich, lösungsorientiert, sozial – und zugewandt den Menschen.

Unsere Vision für Germering ist eine Stadt, die zusammenhält und gemeinsam die Zukunft gestaltet. Das heißt: eine soziale Stadt, in der Wohnen bezahlbar ist und Kinderbetreuung nicht vom Glück abhängt. Eine Stadt, in der nicht Prestigeprojekte, sondern die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt stehen – von sicheren Schulwegenbis hin zu einem echten Stadtzentrum mit Aufenthaltsqualität.

In den letzten Jahren wurde oft über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden. Die Stadtratsmehrheit aus CSU und Freien Wählern hat gleich zwei Bürgerbegehren für unzulässig erklärt – das gegen das Briefverteilzentrum der Postsowie das für eine Neuplanung des Kreuzlinger Feldes. Im zweiten Fall hat die Bürgerinitiative vor Gericht geklagt – und in zwei Instanzen Recht bekommen. Ein deutliches Signal: So soll und darf es in Germering nicht weitergehen. Wir wollen Bürgerbeteiligung, die diesen Namen verdient – frühzeitig, ernsthaft und auf Augenhöhe.

Unser Ziel ist es auch, dass Germering klimafreundlich und bezahlbar mit Wärme versorgt wird. Mit der Tiefengeothermie liegt eine historische Chance vor uns – diese soll konsequent genutzt werden. Beim Thema Verkehr setzen wir auf ein faires Miteinander: mehr Platz und Sicherheit für den Radverkehr, bessere Busverbindungen und endlich ein Gesamtverkehrskonzept, das die Verkehrsströme der ganzen Stadt in den Blick nimmt.

Wir stehen für eine Politik, die zuhört, erklärt und handelt – und die bereit ist, auch schwierige Entscheidungen mit Weitsicht zu treffen. Dafür braucht es einen neuen Ton im Rathaus und neue Mehrheiten im Stadtrat. Wir kämpfen für sozialen Ausgleich, bezahlbaren Wohnraum, lebendige Stadtviertel, starke Bildung und echte Bürgerbeteiligung.

Unser Oberbürgermeisterkandidat Daniel Liebetruth steht für diese Haltung – dynamisch, glaubwürdig, verlässlich, klar und fest in Germering verwurzelt. Gemeinsam mit ihm und den Bürgerinnen und Bürgern machen wir unsere Stadt fit für die Zukunft . Sozial. Nachhaltig. Miteinander.

Finanzen und Stadtentwicklung – Verantwortung übernehmen, Zukunft sichern.

Finanzen und Stadtentwicklung – Verantwortung übernehmen, Zukunft sichern.

Germering steht vor großen finanziellen Herausforderungen. Nach Jahren stabiler Einnahmen droht dem Haushalt 2026 die Nichtgenehmigung – eine Folge sinkender Schlüsselzuweisungen (Hilfszahlungen vom Freistaat Bayern) und gestiegener Umlagen. Gleichzeitig stehen wichtige Investitionen an: in unsere Infrastruktur, in Schulen und Kitas, in die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude und in Freizeiteinrichtungen wie das Hallenbad, die Eislaufhalle oder das Freibad. All das braucht Planung, Mut – und eine klare Prioritätensetzung. Die SPD Germering steht dafür, auch in Krisenzeiten sozial zu handeln, nachhaltig zu wirtschaften und strategisch zu investieren. Stadtentwicklung darf nicht dem Zufall überlassen bleiben. Sie benötigt politische Steuerung, um den sozialen Zusammenhalt zu sichern und die wirtschaftliche Zukunft zu gestalten.

Unsere Ziele:

  • Solide Finanzen mit sozialem Kompass: Auch in Zeiten knapper Kassen setzen wir Prioritäten: Bildung, Betreuung, soziale Teilhabe und Daseinsvorsorge haben Vorrang. Kürzungen dürfen nicht auf Kosten der Schwächsten gehen.
  • Ein lebendiges und attraktives Stadtzentrum fördern: Wir wollen das Zentrum Germerings als sozialen und wirtschaftlichen Mittelpunkt stärken. Aufenthaltsqualität, barrierefreie Gestaltung und Raum für Begegnung sollen Priorität haben – mit mehr Grün, weniger Verkehrslärm, Außengastronomie, Kulturveranstaltungen und einer besseren Verzahnung von Handel, Wohnen und öffentlichem Leben.
  • Stadtbild erhalten – Stadtzentrum aktiv gestalten: Wir engagieren uns für die Einführung einer Gestaltungssatzung für das Germeringer Stadtzentrum. Damit wollen wir sicherstellen, dass neue Bauvorhaben und Umbauten sich harmonisch ins Stadtbild einfügen und dass die Aufenthaltsqualität im Zentrum erhöht wird.
  • Zentrales Rathaus für kurze Wege: Wir setzen uns für die Verlagerung des Rathauses in das derzeit leerstehende Gebäude „Harfe“ im Stadtzentrum ein. Damit entsteht ein zentraler Anlaufpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger – mit Platz für moderne Bürgerservices und einer Zusammenführung aller relevanten Verwaltungsstellen aus Rathaus, Zenja (Mehrgenerationenhaus) und Bärenweg (Sitz der Stadtwerke).
  • Gewerbesteuer stärken durch kluge Ansiedlungspolitik: Der beste Weg zu höheren Einnahmen ist die gezielte Ansiedlung von Unternehmen mit hochwertigen Arbeitsplätzen. Deshalb setzen wir darauf, das Gewerbegebiet im Germeringer Norden aktiv weiterzuentwickeln – mit Zukunftsbranchen, wenig Flächenverbrauch und geringem LKW-Aufkommen.
  • Chefsache Leerstände nutzen: Viele Gewerbeflächen stehen leer, weil Eigentümer nicht verkaufen wollen. Dieses Thema muss endlich politisch angegangen und zur Chefsache im Rathaus gemacht werden.
  • Keine Wiederholung von Fehlern: Die Ansiedlung von flächenintensiven Logistikunternehmen wie dem Briefverteilzentrum war ein Fehler. Wir waren und bleiben dagegen – Germering braucht nachhaltige Nutzung seiner knappen Flächen.
  • Bestehende Freizeiteinrichtungen erhalten: Hallenbad, Freibad und Eislaufhalle sind wichtig für das soziale Miteinander und die Lebensqualität in unserer Stadt. Wir setzen uns für ihre Sanierung ein – eine Schließung kommt für uns nicht infrage.
  • Jugend im Blick: Wir unterstützen die Ansiedlung eines Clubs oder einer Diskothek – für ein lebendiges, jugendgerechtes Germering.
  • Baulücken schließen statt neue Flächen versiegeln: Wir stehen für eine flächenschonende Stadtentwicklung. Der Fokus liegt auf Nachverdichtung, Aufstockung und dem Schließen innerstädtischer Lücken – mit einem klaren Schwerpunkt auf bezahlbaren Wohnraum und lange Bindungsfristen.
  • Verkehrsverträglichkeit im Blick: Neue Bauvorhaben müssen immer auch auf ihre verkehrlichen Auswirkungen geprüft werden. Germering droht der Verkehrskollaps – diesem Trend setzen wir ein intelligentes Gesamtverkehrskonzept entgegen.
  • Wohnmobilparken rechtssicher regeln: Dauerhaft abgestellte Wohnmobile auf öffentlichen Flächen belasten das Stadtbild und schränken die Nutzbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer ein. Wir setzen uns dafür ein, die zulässige Parkdauer im rechtlichen Rahmen zu begrenzen und gleichzeitig einen geeigneten, gut angebundenen Stellplatz für Wohnmobile zu schaffen.
  • Stadtentwicklung als soziale Aufgabe: Neue Wohngebiete müssen bezahlbar, ökologisch nachhaltig und gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden sein. Es sollen keine neuen Schlafstädte entstehen, sondern lebendige Quartiere mit echter Teilhabe.
  • Freiham als Chance für die Region nutzen: Das neue Münchener Stadtviertel Freiham hat auch auf Germering Auswirkungen – im Positiven wie im Herausfordernden. Wir setzen uns gegenüber der Landeshauptstadt München dafür ein, dass der geplante Badesee, großzügige Grünflächen und ein öffentlich zugängliches Bad zügig realisiert werden. Gleichzeitig fordern wir eine Beschleunigung des U-Bahn-Ausbaus, um Freiham und Germering besser an den Münchner Nahverkehr anzubinden.

Nur mit einer verantwortungsvollen Finanzpolitik und einer vorausschauenden Stadtentwicklung kann Germering sozial, handlungsfähig und lebenswert bleiben – heute und in Zukunft.

Bürgerbeteiligung: Politik auf Augenhöhe – für ein Miteinander in Germering.

Bürgerbeteiligung: Politik auf Augenhöhe – für ein Miteinander in Germering.

Als SPD stehen wir für eine ehrliche, transparente und gelebte Bürgerbeteiligung. Wir sind überzeugt: Gute Entscheidungen entstehen im Dialog – nicht allein am Konferenztisch. Bürgerinnen und Bürger sollen nicht nur informiert, sondern aktiv einbezogen werden. Politik muss zuhören, erklären und vermitteln, statt über Köpfe hinweg zu entscheiden.

Die Stadtratsmehrheit aus CSU und Freien Wählern hat in der Vergangenheit gezeigt, wie Bürgerbeteiligung nicht laufen darf: Beim Kreuzlinger Feld und beim Briefverteilzentrum wurden Bürgerbegehren aus formalen Gründen abgelehnt – trotz berechtigter Anliegen. Im Fall des Kreuzlinger Feldes hat ein Gericht der Bürgerinitiative letztlich recht gegeben. Dieses Vorgehen der Stadtratsmehrheit hat Vertrauen zerstört und Gräben aufgerissen. Wir machen es anders: Mit echter Beteiligung auf Augenhöhe, mit frühzeitiger Information, digitalen Möglichkeiten zur Mitwirkung und der Bereitschaft, Mehrheiten durch Kompromisse zu gewinnen. Damit Bürgerbegehren gar nicht erst notwendig werden – und wenn sie kommen, nehmen wir sie ernst.

Unsere Maßnahmen für mehr Bürgerbeteiligung in Germering:

  • Transparente Stadtplanung: Frühzeitige Diskussionen in Stadtrat und der Öffentlichkeit über Bau- und Stadtentwicklungsprojekte, bevor Fakten geschaffen werden.
  • Monatliche Info-Beilage: Monatliches Infoblatt im Germeringer Anzeiger mit aktuellen Themen von Stadtratsfraktionen und Vereinen.
  • Aktuelle Viertelstunde im Stadtrat: Zusätzlich zur Bürger/-innen-Fragestunde soll eine aktuelle Viertelstunde im Stadtrat eingeführt werden, in der Stadträte Anfragen an den Oberbürgermeister und die Stadtverwaltung stellen können.
  • Bürgerversammlungen neu gedacht: Weniger Monologe, mehr Dialoge – mit kurzen Verwaltungsvorträgen und viel Raum für Diskussionen und Anträge.
  • Oberbürgermeister niedrigschwellig ansprechbar:Für die Sprechstunde beim Oberbürgermeister soll künftig keine Anmeldung mehr nötig sein – für einen direkten, unkomplizierten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern.
  • Livestreams für Stadtratssitzungen: Öffentliche Sitzungen online mitverfolgen – für mehr Transparenz und politische Teilhabe.
  • Mehr digitale Services:Wir wollen noch mehr Online-Anträge und digitale Dienstleistungen anbieten – damit Verwaltung einfacher, schneller und bürgerfreundlicher wird.
  • Ratsbegehren Kreuzlinger Feld: Wir fordern ein Ratsbegehren zur neuen Planung – die Bürgerinnen und Bürger sollen entscheiden.
  • Offene städtebauliche Verträge: Vertragsinhalte ohne Geheimhaltungsbedarf sollen öffentlich einsehbar sein.
  • Informationsfreiheitssatzung einführen: Recht auf Zugang zu nicht-vertraulichen Verwaltungsinformationen für alle Bürgerinnen und Bürger.
  • Regelmäßige Informationsveranstaltungen:Die Stadt soll Bürgerinnen und Bürger regelmäßig zu öffentlichen Infoabenden einladen – transparent, verständlich und im direkten Austausch.
  • Digitale Bürgerplattform umsetzen: Der 2020 beschlossene SPD-Antrag zur digitalen Bürgerbeteiligung muss endlich umgesetzt werden.
  • Jugendstadtrat mit Budget: Der Jugendrat soll mehr Rechte und ein eigenes Budget erhalten – nach dem Vorbild des Jugendkreistags Fürstenfeldbruck.
  • Bürgerhaushalt einführen: 1 Euro pro Einwohner – jährlich rund 40.000 Euro für Bürgerideen, über die gemeinsam abgestimmt wird.
  • Stadt-Website modernisieren: Neue, barrierearme Homepage mit einfacher Kommunikation zur Verwaltung sowie mehrsprachig verfügbaren und nützlichen Infos für alle.
  • Stärkung der Beiräte: Umwelt- und Teilhabebeirat werden bei allen relevanten Themen eingebunden – mit regelmäßiger Präsenz der Stadtspitze.
  • Migrationsbeirat gründen: Für die Mitwirkung und Interessenvertretung unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Migrationsgeschichte.
  • Informationen und Beratungsangebote sichtbar machen: Ob online oder auf Plakaten – Hilfe muss auffindbar und verständlich sein.
  • Längere Öffnungszeiten von Ämtern: Mehr Flexibilität für berufstätige Bürgerinnen und Bürger durch angepasste Servicezeiten.
  • Barrierefreie Wahllokale: Zugang ins Wahllokal für alle, die es wollen – unabhängig von Mobilität oder Behinderung.

Wir machen Bürgerbeteiligung zu einem echten Bestandteil der Kommunalpolitik – offen, verbindlich und zukunftsgerichtet. So gestalten wir Germering gemeinsam.

Bauen, Wohnen und Energieversorgung: Nachhaltig, bezahlbar, gerecht – für ein lebenswertes Germering.

Bauen, Wohnen und Energieversorgung: Nachhaltig, bezahlbar, gerecht – für ein lebenswertes Germering.

Wohnen ist ein Grundrecht. Bauen ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Und Energieversorgung muss klimafreundlich, sicher und bezahlbar sein. Als SPD stehen wir für eine soziale und ökologische Stadtentwicklung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt – nicht den Profit.

In Germering wird Wohnraum zunehmend zum Luxus. Gleichzeitig droht sozialer Wohnraum verloren zu gehen: Bis 2027 fallen 260 von aktuell rund 300 geförderten Wohnungen aus der Mietpreisbindung – das sind fast 90 %. Wenn wir jetzt nicht gegensteuern, wird günstiger Wohnraum noch mehr zur Mangelware. Gleichzeitig bleiben Chancen ungenutzt, Flächen intelligent zu nutzen, Energie nachhaltig zu gewinnen und das Stadtbild zukunftsfähig zu gestalten.

Wir wollen das ändern: mit kluger Nachverdichtung statt Flächenfraß, mit bezahlbarem Wohnraum statt Spekulation, mit einer Energieversorgung, die dem Gemeinwohl dient.

Unsere Maßnahmen für Bauen und Wohnen in Germering:

  • Bezahlbarer Wohnraum für alle:Bei Bauvorhaben Vorrang für geförderten Mietwohnungsbau – für Familien, Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen, für junge wie ältere Germeringerinnen und Germeringer.
  • Sozialgerechte Bodennutzung (SoBoN): Mindestens 40 % geförderte Wohnungen bei Neubauten – mit langfristiger Mietpreisbindung von mindestens 40 Jahren.
  • Stadt soll Grundstücke behalten:Keine Verkäufe stadteigener Flächen – stattdessen Vergabe im Erbbaurecht mit sozialer Zweckbindung.
  • Städtisches Vorkaufsrecht konsequent nutzen:Wo möglich, Grundstücke vor Baurechtsvergabe erwerben – für eine aktive Bodenpolitik.
  • Baulücken zuerst:Keine neuen Flächen ausweisen, solange Baulücken nicht genutzt sind. Spekulativer Leerstand darf sich nicht lohnen.
  • Nachverdichtung mit Augenmaß:Weniger Bodenversiegelung, mehr Aufenthaltsqualität: kleinere Bauflächen maximal genutzt, bessere Durchlüftung.
  • Aufstockung fördern:Eigentümerinnen und Eigentümer beim Ausbau von Dachgeschossen und der Aufstockung bestehender Gebäude unterstützen.
  • Großparkplätze überbauen:Wohnraum über Supermärkten und großen Parkflächen schaffen – multifunktional und flächensparend.
  • Genossenschaftliches Wohnen fördern:Wir unterstützen gemeinschaftliche Wohnprojekte und Genossenschaften, die bezahlbaren, solidarischen und nachhaltigen Wohnraum in Germering schaffen.
  • Soziale Wohnkonzepte unterstützen:Die Stadt soll Modelle wie Wohnungstausch initiieren und fördern – damit Seniorinnen und Senioren einfacher in passende, barrierearme Wohnungen wechseln können und junge Familien mehr Wohnraum erhalten.
  • Einheimischenmodell einführen:Wohnbaugrund für Germeringer Familien – fair verteilt.
  • Unternehmen einbinden: Engagement für Bau von Werkswohnungen großer Arbeitgeber – für Fachkräfte und soziale Verantwortung.
  • Kreiswohnungsbaugesellschaft stärken:Mehr Projekte in Germering initiieren – bezahlbares Wohnen darf kein Zufall sein und günstiger Wohnraum muss langfristig durch die öffentliche Hand gesichert werden.
  • Zweckentfremdung und Wohnungsleerstand bekämpfen:Ferienwohnungen und spekulativen Leerstand per Satzung verhindern – Wohnraum gehört denen, die ihn brauchen.
  • Mietspiegel fortschreiben:Transparenz und Begrenzung von Mieterhöhungen im gesetzlichen Rahmen.
  • Investitionen mit Sinn:Vorrang für Schulen, Kitas und bezahlbaren Wohnraum – keine Containerlösungen für unsere Kinder.
  • Vereine unterstützen:Investitionskostenzuschüsse für gemeinnützige Projekte – weil Ehrenamt Raum braucht.

Unsere Maßnahmen für eine kommunale, klimafreundliche und kostensichere Energieversorgung:

  • Tiefengeothermie umsetzen:Klimafreundliche Wärme aus der Tiefe – für stabile Heizkosten und eine CO₂-neutrale Zukunft.
  • Fernwärme ausbauen:Bestehende Fernwärmeinseln verbinden und neue Gebiete anschließen – für mehr Unabhängigkeit von fossilen Energien.
  • Stadt als Energiewende-Motor:PV-Anlagen auf alle öffentlichen Gebäude. Energieeinsparung aktiv fördern. Vorbild sein – auch mit Beratung.
  • Bürgerenergie stärken:Beteiligungsmodelle für Wind- und Solarkraft – die Energiewende gemeinsam stemmen.
  • Windkraft mit Maß:Windkraftanlagen dort, wo es sinnvoll und im Einklang mit Anwohnerschutz möglich ist.
  • Solarkataster für Germering:Weiterentwicklung des Online-Tools zur Prüfung: Lohnt sich PV auf meinem Dach? Orientierung – für mehr Solardächer.
  • Dach- und Fassadenbegrünung verbindlich:Bei Neubauten und größeren Umbauten – für ein besseres Stadtklima, Artenvielfalt und Lebensqualität.
  • Eigentümer beraten:Unterstützungsangebote zur energetischen Sanierung ausbauen – für niedrigere Kosten und weniger Emissionen.

Wir bauen für Menschen, nicht für Spekulanten. Wir versorgen die Stadt mit Energie, nicht mit Abhängigkeit. Und wir sorgen dafür, dass Germering lebenswert bleibt – für alle Generationen.

Verkehr in Germering – sicher, zukunftsfähig, für alle.

Verkehr in Germering – sicher, zukunftsfähig, für alle.

Germering ist gewachsen – aber die Straßen sind nicht mitgewachsen. Immer mehr Verkehr auf gleichem Raum bedeutet: mehr Engpässe, mehr Lärm, mehr Belastung für die Menschen. Wer heute unterwegs ist, steht zu oft im Stau oder sucht lange nach einem Parkplatz. Gleichzeitig sind Radwege oft lückenhaft und Busverbindungen nicht attraktiv genug.

Wir setzen uns für eine nachhaltige, intelligente und gerechte Verkehrspolitik ein – damit alle gut vorankommen: mit dem Fahrrad, zu Fuß, mit Bus oder Bahn – und auch mit dem Auto, wo es nötig ist. Denn unser Ziel ist klar: Weniger Verkehrslast, mehr Lebensqualität. Wir wollen den Verkehr so gestalten, dass er funktioniert – nicht dominiert.

Unsere Maßnahmen für eine zukunftsfähige Mobilität in Germering:

  • Weniger Autoverkehr, bessere Alternativen:Der motorisierte Individualverkehr soll langfristig reduziert werden – durch den Ausbau von ÖPNV, sicheren Radwegen und attraktiven Fußwegen. Der Erprobung autonomer Kleinbusse stehen wir positiv gegenüber.
  • Ausbau der S-Bahn-Kapazitäten:Wir setzen uns beim Freistaat für häufigere Taktungen, längere Züge und mehr Zuverlässigkeit auf der S8 ein – Pendlerinnen und Pendler brauchen ein leistungsfähiges Rückgrat.
  • U-Bahn-Verlängerung nach Germering:Gemeinsam mit der Stadt München möchten wir die Voraussetzungen für eine beschleunigte Verlängerung der U5 prüfen und vorantreiben – als langfristige Ergänzung zum S-Bahn-System und zur Entlastung für den Westen Münchens.
  • Fahrradstadt Germering:Schutzstreifen, Halteflächen vor Ampeln, Radwege an der Spange und nach Gauting (inkl. Anbindung an die KIM) sowie Fahrradstraßen – konsequent und modern umgesetzt.
  • Radwegenetz vervollständigen:Lückenschluss im gesamten Stadtgebiet – insbesondere in Nord-Süd-Richtung und entlang der Münchner Straße sowie der Industriestraße.
  • Fahrrad und Lastenrad fördern: Das bestehende Förderprogramm für Lastenräder und Fahrradanhänger soll fortgeführt und erweitert werden – ergänzt durch mehr sichere Abstellmöglichkeiten im ganzen Stadtgebiet.
  • Otto-Wagner-Straße als lebendige Innenstadtachse stärken:Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Zentrum und Förderung des Einzelhandels – zum Beispiel durch Verkehrsberuhigung, mehr Platz für Fußgängerinnen und Fußgänger und attraktive Gestaltungselemente.
  • ÖPNV stärken: Ausbau der Busverbindungen – etwa Richtung Moosach, zum Germeringer See oder fürs Altdorf Unterpfaffenhofen – sowie Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit.
  • Bessere Busverbindungen – auch abends und am Wochenende:Wir setzen uns dafür ein, dass alle Buslinien auch sonntags mindestens im Stundentakt fahren und der Betrieb an Wochentagen über 22 Uhr hinaus verlängert wird – für mehr Flexibilität und echte Mobilität ohne Auto.
  • Perspektivisch: kostenfreier Stadtbusverkehr– für mehr soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz.
  • Verlängerung der Einfädelspuren und Tempolimit von 60 km/h auf der B2:Für mehr Sicherheit im Zulauf auf die Bundesstraße.
  • Tempo 30 mit Augenmaß: Wir unterstützen Initiativen, die Städten mehr Freiheit geben, Tempo 30 dort anzuordnen, wo es Sicherheit und Lebensqualität verbessert.
  • Mehr Verkehrsüberwachung an Schulen:Wir setzen uns für eine stärkere Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs im Umfeld von Schulen ein – für mehr Sicherheit auf dem Schulweg.
  • Sichere Schulwege:Ausbau von Fuß- und Radwegen und Schaffen von weiteren Zebrastreifen an stark frequentierten Schulrouten – z.  entlang der Alfons-Baumann-Straße.
  • Schulstraßen prüfen:Wenn sich Pilotprojekte in anderen Städten bewähren, können wir uns auch in Germering die Einführung zeitlich begrenzter Schulstraßen vorstellen – um Elterntaxis zu reduzieren und die Sicherheit auf dem Schulweg zu erhöhen.
  • Verkehrssicherheit an stark frequentierten Kreuzungen:Trennung der Grünphasen für Fußgänger/Radfahrer und Autos zur Unfallvermeidung („Vision Zero“).
  • Abbiegesignal auf der Spange ändern:Vom orangenen Warnpfeil auf ein klares grünes Signal – für mehr Übersicht.
  • Verhinderung von Schleichverkehr:Durch gezielte Maßnahmen gegen Ausweichrouten durch Wohngebiete bei Stau auf A96 oder B2.
  • Einschränkungen für LKW in Wohngebieten:Keine LKW-Parkplätze in reinen Wohnstraßen – für ruhige Nachbarschaften.
  • Abstellflächen für E-Roller schaffen:Ordnung statt Wildwuchs – Mobilität mit Struktur.
  • Quartiersgaragen fördern: Wir stehen bei Neubauprojekten Quartiersgaragen positiv gegenüber – als Beitrag zur Verkehrsvermeidung und mehr Platz im öffentlichen Raum.
  • Digitale Verkehrssteuerung & Meldesysteme:Digitale Aspekte der Verkehrsplanung aktiv mitdenken – Fehlleitungen durch Routenanbieter erkennen und melden. Die Stadt soll geeignete Kanäle und Prozesse schaffen, damit falsche Routenvorschläge (z. B. durch Navigationsdienste) systematisch an Betreiber wie Google & Co. zurückgemeldet und in Verkehrsplanungen berücksichtigt werden.
  • Fluglärm im Blick behalten:Monitoring der Flugbewegungen über Germering beim Sonderflughafen Oberpfaffenhofen – Lärm darf kein blinder Fleck sein.
  • Das zentrale Projekt: Ein Gesamtverkehrskonzept für Germering.Wir wollen Verkehrsströme analysieren, bündeln, umlenken – mit einem durchdachten Plan für die kommenden Jahre. Das bedeutet: statt Einzelmaßnahmen ein intelligentes System, das Verkehrsbelastung reduziert, Sicherheit erhöht und die Lebensqualität in allen Stadtteilen verbessert.

Unser Verkehrskonzept ist kein Kampf gegen das Auto – sondern ein Plan für alle. Für saubere Luft, sichere Wege, weniger Stress und mehr Lebensqualität in unserer Stadt.

 

Arbeit, Wirtschaft und Handel – lokal stärken, fair gestalten.

Arbeit, Wirtschaft und Handel – lokal stärken, fair gestalten.

Germering lebt von seinen kleinen und mittelständischen Unternehmen, vom Handwerk, dem Einzelhandel und von sozialen Betrieben. Sie sichern Arbeitsplätze, bilden aus, stiften Identität – und sind das Rückgrat unserer lokalen Wirtschaft. Als SPD wollen wir diese Strukturen stärken, die regionale Wertschöpfung fördern und die Stadt als verlässlichen, aktiven Partner positionieren.

Unser Ziel ist klar: Eine wirtschaftlich starke Stadt, in der gute Arbeit möglich ist,  Nachhaltigkeit ernst genommen wird und lebendige Quartiere mit attraktiven Angeboten entstehen – vor allem im Zentrum. Wir stehen für eine Wirtschaftspolitik mit Verantwortung: für die Beschäftigten, für das Klima und für das soziale Miteinander in unserer Stadt.

Unsere Maßnahmen für eine zukunftsfähige Wirtschafts- und Arbeitswelt in Germering:

  • Faire Arbeit vorleben:Die Stadt soll weiterhin keine grundlos befristeten Arbeitsverträge vergeben und sich für familienfreundliche Arbeitsbedingungen einsetzen - auch als Vorbild für andere Arbeitgeber in Germering, ebenfalls soziale Verantwortung zu übernehmen.
  • Stadt als Wirtschaftspartner:Wir fordern regelmäßige runde Tische mit Unternehmen, Handwerk und sozialen Trägern – für Austausch auf Augenhöhe und gemeinsame Lösungen bei Fachkräftemangel, Energieversorgung oder nachhaltigem Wirtschaften.
  • Vergabe mit Haltung:Öffentliche Aufträge sollen bevorzugt an Anbieter vergeben werden, die tarifgebunden sind und soziale sowie ökologische Standards einhalten – etwa in den Bereichen Frauenförderung, Inklusion, Ausbildung und Nachhaltigkeit.
  • Regionale Kreisläufe fördern:Die Stadt soll bei ihrer Beschaffung auf Produkte aus der Region und nachhaltiger Produktion setzen. Regionale Wirtschaftskreisläufe sichern Wertschöpfung vor Ort.
  • Gewerbegebiete nachhaltig entwickeln:Neue Gewerbeflächen sollen flächensparend, energieeffizient und möglichst autofrei geplant werden – mit ÖPNV-Anbindung, Grünflächen und gemeinsamer Infrastruktur. Wir setzen auf Zukunftsbranchen ohne
  • Gründerinnen und Gründer fördern:Wir wollen soziale und ökologische Start-ups durch günstige Mietmodelle, Beratungsangebote und Netzwerke gezielt unterstützen – damit neue Ideen auch bei uns eine Heimat finden.
  • Gewerbegebiet Nord aktiv gestalten:Wir setzen uns dafür ein, dass die Stadt Grundstücke im Gewerbegebiet Nord ankauft – um die gezielte Ansiedlung junger, innovativer Unternehmen zu ermöglichen.
  • Stadtzentrum beleben:Wir fordern Verkehrsberuhigung im Zentrum für mehr Aufenthaltsqualität und Platz für Außengastronomie.  Im Dialog mit Vermietern soll eine vielfältige Angebotsmischung erreicht werden. Gegen Leerstand wollen wir aktiv vorgehen.
  • Wochenmärkte aufwerten:Die Attraktivität der Märkte soll durch gezielte Ansprache regionaler Anbieter gesteigert werden – für mehr Vielfalt und Frische auf Germerings Plätzen.
  • Postfiliale für Germering: Wir setzen uns für die Wiedereröffnung einer zentralen Postfiliale ein – für wohnortnahe Versorgung und guten Service vor Ort.
  • Außenflächen flexibel nutzen:Einzelhandel und Gastronomie sollen einfacher Außenflächen nutzen dürfen – durch eine bürgerfreundliche und weniger restriktive Genehmigungspraxis.
  • Ausbildung sichern, Fachkräfte gewinnen:Wir setzen auf Kooperationen zwischen Schulen, Handwerksbetrieben und lokalen Unternehmen, um Ausbildung zu fördern und junge Menschen vor Ort zu halten.
  • Digitale Teilhabe ermöglichen:Die Stadt soll kleine Unternehmen beim digitalen Wandel unterstützen – etwa durch Schulungen, Beratungsangebote oder Förderprogramme. Digitalisierung darf nicht am Geldbeutel scheitern.
  • Arbeit in Germering ermöglichen:Unser Ziel ist, dass mehr Germeringerinnen und Germeringer gute Arbeitsplätze in der eigenen Stadt finden – durch Jobmessen, gezielte Ansiedlung und Beratung.

Wir stehen für eine Wirtschaftspolitik, die lokal verankert, sozial verantwortlich und ökologisch zukunftsfähig ist. Für eine Stadt, in der man gerne lebt, einkauft, arbeitet und unternehmerisch tätig ist.

Umwelt- und Klimaschutz – Zukunft nachhaltig gestalten.

Umwelt- und Klimaschutz – Zukunft nachhaltig gestalten.

Ein konsequenter Umwelt- und Klimaschutz ist für uns eine Notwendigkeit. Angesichts der Klimakrise, steigender Energiepreise und zunehmender Flächenversiegelung müssen wir jetzt handeln – klug, sozial und konsequent. Unser Ziel ist klar: Germering soll klimaneutral werden und dabei lebenswerter für alle.

Wir wollen unsere Stadt so gestalten, dass künftige Generationen hier gesund, sicher und mit hoher Lebensqualität leben können. Das gelingt nur mit einer Stadtpolitik, die Umwelt- und Klimaschutz in den Mittelpunkt stellt – ohne die soziale Gerechtigkeit aus dem Blick zu verlieren.

Unsere Maßnahmen für eine nachhaltige Umwelt- und Klimapolitik in Germering:

  • Nachhaltige Stadtentwicklung:Weniger Flächenverbrauch durch platzsparendes, mehrstöckiges Bauen. Nachverdichtungen sollen mit größeren Abständen zur Grundstücksgrenze und mehr Grün zur Durchlüftung und zum Mikroklima beitragen.
  • Germering wird grün:Dach- und Fassadenbegrünung sowie der Einsatz von Solarenergie sollen bei Neubauten und Sanierungen verbindlich werden – für ein besseres Stadtklima und mehr Lebensqualität.
  • Erneuerbare Energien ausbauen:Photovoltaikanlagen auf städtischen Dächern und Flächen werden konsequent umgesetzt. Bürgerenergie-Genossenschaften sollen aktiv eingebunden werden – denn Energiewende gelingt nur gemeinsam.
  • Mehr Trinkwasserbrunnen:Wir wollen zusätzliche Trinkwasserbrunnen in Parks, an Spielplätzen und auf öffentlichen Plätzen – für eine gesunde, nachhaltige und hitzeresiliente Stadt.
  • Mehr Ladeinfrastruktur:Der Ausbau öffentlicher Ladesäulen für E-Fahrzeuge ist zentral für eine zukunftsfähige Mobilität.
  • Mehr Sharing-Angebote: Wir setzen uns für den kontinuierlichen Ausbau von Car-, Bike-, und Lastenradsharing ein.
  • Plastikfrei bis 2030:Wir wollen Einwegplastik aus dem Stadtbild verbannen – mit Förderung nachhaltiger Alternativen, Unterstützung von Unverpackt-Angeboten und der Einführung eines einheitlichen Mehrwegsystems für Gastronomie und Handel.
  • Stadt der Artenvielfalt:Verzicht auf Pestizide und Insektizide im öffentlichen Raum, Schutz heimischer Arten und Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft zur Förderung ökologischer Anbaumethoden.
  • Lichtverschmutzung eindämmen:Werbeleuchten sollen zwischen 23:00 und 6:00 Uhr abgeschaltet werden – für besseren Schutz der Tierwelt und mehr Nachtruhe.
  • Energie sparen im Alltag:Verkehrsampeln können in der Nacht abgeschaltet werden, wo es sicher möglich ist – das spart Strom und senkt Lärm- und Abgasbelastung.
  • Lärm aktiv bekämpfen:Einführung einer eigenen Lärmschutzverordnung für Germering. Verbesserungen beim Lärmschutz an der A96 und Einschränkungen für den nächtlichen Betrieb des Industriegleises zum Tanklager sind unser Ziel.
  • Flugverkehr im Blick behalten:Wir setzen uns weiter dafür ein, dass die Einflugschneisen des Sonderflughafens Oberpfaffenhofen eingehalten und Belastungen durch Fluglärm minimiert werden.
  • Mehr Naherholung für alle:Eine perspektivische Erweiterung des Naherholungsgebiets Germeringer See soll mit dem Wachstum der Stadt Schritt halten – als Ort der Erholung und des Miteinanders.
  • Klimaanpassung mit Konzept:Bei allen Planungen und Projekten soll Klimaanpassung von Anfang an mitgedacht werden – mit einem verbindlichen städtischen Konzept für Hitze-, Wasser- und Grünflächenmanagement.
  • Klima-Check für alle Stadtratsbeschlüsse:Entscheidungen der Stadt sollen künftig verpflichtend auf ihre Klimaverträglichkeit geprüft werden – damit Klimaschutz zur Querschnittsaufgabe wird.

Wir machen Umwelt- und Klimaschutz zu einem verbindlichen Leitprinzip unserer Stadtentwicklung – mit sozialem Augenmaß, konkreten Maßnahmen und der Überzeugung, dass Germering Vorbild sein kann. Für heute – und für morgen.

Kultur – Gemeinsam gestalten, Vielfalt ermöglichen.

Kultur – Gemeinsam gestalten, Vielfalt ermöglichen.

Kultur ist kein Luxus, sondern Teil unserer Lebensqualität – sie darf bei Sparmaßnahmen nicht auf der Strecke bleiben. Sie stiftet Gemeinschaft, Orientierung und Identität. In einer Zeit tiefgreifender Umbrüche braucht unsere Gesellschaft kulturelle Angebote, die Menschen verbinden, Beteiligung ermöglichen und neue Perspektiven eröffnen. In Germering ist Kultur auf vielen Ebenen lebendig – von der Stadthalle über Bibliothek, Musikschule, VHS, Stadtmuseum und Vereine bis hin zu ehrenamtlich organisierten Initiativen. Diese Vielfalt wollen wir weiterentwickeln und besser vernetzen.

Die SPD Germering versteht Kultur als Querschnittsaufgabe, die Soziales, Bildung und Teilhabe miteinander verbindet. Unser Ziel ist eine Stadt, in der kulturelle Teilhabe unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Mobilität möglich ist – für Menschen aller Generationen. Wir planen Räume zu schaffen, in denen Kreativität, Austausch und kulturelle Bildung wachsen können.

 

Unsere Ziele:

  • Stadthalle als Ort der Vernetzung stärken: Das Angebot an interaktiven und gemeinschaftsbildenden Veranstaltungen soll weiter ausgebaut werden.
  • Unterstützung für spartenübergreifende Projekte: Kulturelle, soziale und interaktive Initiativen, die verschiedene Bereiche verknüpfen, sollen gezielt gefördert und bei der Bewerbung unterstützt werden.
  • Kooperation statt Konkurrenz fördern: Kulturelle Anbieter sollen bei gemeinsamen Veranstaltungen enger zusammenarbeiten, um Synergien zu nutzen und neue Zielgruppen zu erreichen.
  • Kultur für alle – auch mobilitätseingeschränkte Menschen: Hol- und Bringdienste zu Kulturveranstaltungen sollen aufgebaut oder unterstützt werden.
  • Bibliothek als kulturelles Zentrum stärken: Die Stadtbibliothek bleibt zentraler Begegnungsort und Vorreiterin für leicht zugängliche Ihre Öffnungszeiten müssen an diese wichtige Rolle angepasst werden.
  • Volkshochschule als Bildungs- und Kulturpartner fördern: Die VHS bietet ein hochwertiges Bildungsangebot für Germering und das Umland, das es weiterhin aufrechtzuerhalten und noch mehr zu fördern gilt
  • Zeitgeschichte sichtbarer machen: Die ehrenamtliche Arbeit im Stadtmuseum ZEIT+RAUM und im Förderverein für Heimatpflege soll unterstützt und das Museum zu einem modernen Bildungsort weiterentwickelt werden.
  • Workshops und Mitmachangebote fördern: Künstlerische Formate, die auf Beteiligung setzen, sollen stärker unterstützt werden – auch personell.
  • Kulturelles Selbstbewusstsein stärken: Der Erwerb und die Ausstellung von Werken Germeringer Künstlerinnen und Künstler sollen gefördert werden.
  • Kulturelle Vielfalt abbilden: Die Kulturpolitik der Stadt soll offen sein für die Themen, Interessen und Bedarfe aller gesellschaftlichen Gruppen.
  • Demokratie und Nachhaltigkeit in der Kultur verankern: Bildungsangebote zu Demokratie und nachhaltiger Entwicklung sollen Teil kultureller Programme werden.
  • Kulturcafé und Gedenkort in der ehemaligen Kaserne: Wir unterstützen die Schaffung neuer Orte für Begegnung und Erinnerung.
  • Kultur für Schülerinnen und Schüler zugänglich machen: Nicht verkaufte Karten für Veranstaltungen in der Stadthalle sollen kurzfristig stark vergünstigt an Schülerinnen und Schüler abgegeben werden. Dafür braucht es eine bessere Vernetzung mit den Schulen.

Germering hat das Potenzial, kulturell noch stärker zu wachsen – vielfältig, lebendig und für alle zugänglich. Wir machen uns dafür stark, dass Kultur in unserer Stadt kein Randthema ist, sondern ein zentraler Bestandteil des sozialen Miteinanders.

Sport, Freizeit und Ehrenamt – eine bewegte Stadt für alle.

Sport, Freizeit und Ehrenamt – eine bewegte Stadt für alle.

 

Germering bietet seinen Bürgerinnen und Bürgern viele Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung. Insbesondere die Germeringer Sportvereine sorgen durch die überwiegend ehrenamtlich geleistete Arbeit für ein breites Sportangebot in Germering, das allen Menschen von Jung bis Alt zugutekommt. Die im Breiten- und Leistungssport erzielten sportlichen Erfolge sind ein Aushängeschild für Germering. Die Sportangebote für Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Beeinträchtigungen sorgen für Teilhabe und Lebensqualität.

In Germering finden Freizeitsportlerinnen und -sportler durch die Nähe zum Grünen ideale Voraussetzungen für ihre sportliche Betätigung. Unser Ziel ist es, durch geeignete Maßnahmen das Sporterlebnis und die Sicherheit beständig zu verbessern. Des Weiteren setzen wir uns für den Erhalt und die Instandhaltung aller bestehenden Germeringer Sportstätten wie des Freibads, des Hallenbads und des Polarioms ein.

Alle der ungefähr 170 Germeringer Vereine, unabhängig davon, ob sie sportlich, kulturell oder sozial ausgerichtet sind, tragen durch ihr Angebot zur Lebensqualität in Germering bei. Die Germeringer Vereine leisten dabei auch einen wesentlichen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben in Germering, da sie als Orte der Gemeinschaft und Begegnung integrativ wirken und nicht nur in der Jugendarbeit gesellschaftlichen Problemen entgegenwirken können.

 

Sportstätten stärken und modernisieren:

  • Sanierung und Erhalt der Sportstätten:Bestehende Anlagen wie Schulturnhallen, Sportplätze, Kunstrasenfelder und Vereinsgebäude müssen modernisiert, energieeffizient und barrierefrei gestaltet werden.
  • SCUG-Vereinsgebäude modernisieren:Die Sanierung und der Teilneubau des Vereinsheims des SCUG sollen rasch umgesetzt werden.
  • Freizeitanlagen erhalten:Hallenbad, Freibad, Polariom, Skatepark, Pumptrack und öffentliche Sportflächen wie Bolzplätze, Tischtennisplatten und Basketballfelder bleiben erhalten und werden gepflegt.
  • Neues Lehrschwimmbecken am Hallenbad:Der Ersatz für das abgerissene Lehrschwimmbecken an der Wittelsbacher Schule muss kommen – durch einen Anbau an das Hallenbad, damit jedes Kind in Germering Schwimmen lernen kann.
  • Langfristiges Ziel öffentliche Sauna:Perspektivisch setzen wir uns für die Einrichtung einer öffentlichen Sauna als Ergänzung des Freizeitangebots ein.
  • Schulsporthallen auch für Vereine öffnen:Neue Schulturnhallen sollen so gebaut werden, dass sie auch außerhalb des Unterrichts dem Vereinssport zur Verfügung stehen können.

 

Förderung des Breitensports und Ehrenamts: 

  • Vereinsförderung ausbauen:Wir unterstützen die wichtige Arbeit der Vereine durch finanzielle Mittel, besonders für Jugend- und Integrationsprojekte.
  • Ehrenamt stärken:Ehrenamtliche sollen konkrete Unterstützung erhalten – z.  durch Lehrgangszuschüsse, Ehrenamtskarten und öffentliche Anerkennung.
  • Öffnung von Sportstätten bzw. Schulturnhallen außerhalb der Unterrichtszeit:Sportanlagen sollen stärker auch in den Abendstunden und an Wochenenden zugänglich sein – natürlich mit Rücksicht auf Anwohnerinnen und Anwohner.
  • Soziale Nutzungsgebühren für Sportanlagen:Die Gebühren für Freizeit- und Sporteinrichtungen sollen fair und sozial gestaffelt sein.
  • Finanzielle Hilfe für Vereinsmitglieder:Menschen, die sich den Mitgliedsbeitrag nicht leisten können, sollen Unterstützung erhalten.
  • Vereinsvernetzung fördern:Ein „Runder Tisch Sport“ soll Austausch und Kooperation der Germeringer Sportvereine stärken. Im sozialen und kulturellen Bereich soll der Austausch durch entsprechende Gesprächsformate gestärkt werden.

 

Freizeitangebote und Naherholung ausbauen:

  • Attraktive Naherholungsräume schaffen und erhalten: Fortentwicklung des Erholungsgebietes am Germeringer See, Erweiterung der Spazier- und Wanderwege, Grillzonen und Begegnungsplätze.
  • Anbindung des Germeringer Sees verbessern: durch Anschluss des Naherholungsgebietes an das Bussystem und Einrichtung einer Bike-Sharing-Station.
  • Schaffung eines zentral gelegenen Biergartens in Germering (z.B. im Stadtzentrum)
  • Kneipenkultur stärken:Germering braucht wieder lebendige Treffpunkte – wir setzen uns für eine vielfältige Kneipenszene ein, in der man auch nach 22 Uhr noch gemütlich etwas trinken kann.
  • Jugendfreizeit im Fokus: Erhalt und Stärkung der Jugendzentren, neue legale Flächen für Graffiti, Chill-Zonen in allen Stadtteilen.
  • Sportliche Frühförderung mit gezielten Bewegungsangeboten für Kleinkinder und einer ausreichenden Anzahl an Schwimmunterrichtsplätzen
  • Kultur & Freizeit verbinden: Veranstaltungsreihen wie „Sport meets Music“ auf öffentlichen Plätzen oder in Sportstätten
  • Senioren- und Frauensport gezielt fördern – durch niederschwellige Angebote wie z.B. Frauenschwimmen oder 60+Aktivitäten

Germering soll eine Stadt sein, in der alle Menschen – ob jung oder alt, Profi oder Freizeitsportler, alteingesessen oder neu angekommen – Zugang zu Sport, Bewegung und gemeinschaftlichen Freizeitangeboten haben. Dafür machen wir uns stark.